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Kaufnebenkosten berechnen

Berechne alle Kaufnebenkosten deiner Immobilie: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler auf einen Blick.

Nebenkosten Rechner

3.57%
0%7,14%
Grunderwerbsteuer (6,5%):19.500 €
Notarkosten (1,5%):4.500 €
Grundbuchkosten (0,5%):1.500 €
Maklergebühren (3,57%):10.710 €

Gesamte Kaufnebenkosten

36.210 €

12,1 % des Kaufpreises

Gesamtkosten inkl. Kaufpreis: 336.210 €

Kostenverteilung

Grunderwerbsteuer
19.500 €
Notarkosten
4.500 €
Grundbuchkosten
1.500 €
Maklergebühren
10.710 €

Hinweis

Die Kaufnebenkosten müssen in der Regel aus Eigenkapital bezahlt werden. Plane diese Kosten unbedingt in deine Finanzierung ein.

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Was sind Kaufnebenkosten?

Kaufnebenkosten sind alle zusätzlichen Kosten, die beim Erwerb einer Immobilie neben dem eigentlichen Kaufpreis anfallen. Sie betragen je nach Bundesland und Makler zwischen 7% und 15% des Kaufpreises und werden häufig unterschätzt.

Die einzelnen Kostenbestandteile

1. Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer ist die größte Nebenkostenposition. Sie wird von den Bundesländern festgelegt und variiert zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises. Sie ist einmalig bei Eigentumsübertragung fällig.

2. Notar- und Grundbuchkosten

Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und wickelt den Eigentumsübergang ab. Die Kosten betragen ca. 1,5% des Kaufpreises. Die Grundbucheintragung kostet zusätzlich ca. 0,5%.

3. Maklergebühren

Seit 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerkosten in der Regel hälftig. Die übliche Gesamtprovision beträgt 5,95% bis 7,14% inkl. MwSt., also 2,98% bis 3,57% pro Partei.

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

BundeslandSteuersatzBei 300.000 €
Baden-Württemberg5%15.000 €
Bayern3.5%10.500 €
Berlin6%18.000 €
Brandenburg6.5%19.500 €
Bremen5.5%16.500 €
Hamburg5.5%16.500 €
Hessen6%18.000 €
Mecklenburg-Vorpommern6%18.000 €
Niedersachsen5%15.000 €
Nordrhein-Westfalen6.5%19.500 €
Rheinland-Pfalz5%15.000 €
Saarland6.5%19.500 €
Sachsen5.5%16.500 €
Sachsen-Anhalt5%15.000 €
Schleswig-Holstein6.5%19.500 €
Thüringen5%15.000 €

Tipps zum Sparen bei Kaufnebenkosten

  • Kaufpreis verhandeln: Alle Nebenkosten sind prozentual – ein niedrigerer Kaufpreis senkt auch die Nebenkosten
  • Ohne Makler kaufen: Bei Privatverkäufen entfallen die Maklergebühren komplett
  • Bundesland beachten: Bayern hat mit 3,5% die niedrigste Grunderwerbsteuer
  • Inventar separat ausweisen: Einbauküche, Markisen etc. können im Kaufvertrag separat aufgeführt werden und reduzieren die Bemessungsgrundlage
  • Instandhaltungsrücklage: Bei Eigentumswohnungen kann die anteilige Instandhaltungsrücklage den steuerpflichtigen Kaufpreis reduzieren

Häufige Fragen

Was sind Kaufnebenkosten bei Immobilien?

Kaufnebenkosten sind alle Kosten, die beim Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Dazu gehören Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. Maklergebühren. Sie betragen je nach Bundesland und Makler zwischen 7% und 15% des Kaufpreises.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Deutschland?

Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein). Sie wird auf den Kaufpreis der Immobilie berechnet und ist einmalig beim Kauf fällig.

Wie hoch sind die Notarkosten beim Hauskauf?

Die Notarkosten betragen ca. 1,5% des Kaufpreises. Sie sind gesetzlich festgelegt und umfassen die Beurkundung des Kaufvertrags, die Eintragung im Grundbuch und die Abwicklung des Kaufs.

Kann man Kaufnebenkosten von der Steuer absetzen?

Bei vermieteten Immobilien können Kaufnebenkosten steuerlich geltend gemacht werden. Die Grunderwerbsteuer und Notarkosten werden dem Gebäudewert zugerechnet und über die AfA abgeschrieben. Bei Eigennutzung sind die Nebenkosten nicht absetzbar.

Wer zahlt den Makler beim Immobilienkauf?

Seit Dezember 2020 gilt in Deutschland das Bestellerprinzip beim Kauf: Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklergebühren in der Regel hälftig. Die übliche Gesamtprovision beträgt 5,95% bis 7,14% inkl. MwSt.

Wie hoch sind die Grundbuchkosten?

Die Grundbuchkosten betragen ca. 0,5% des Kaufpreises. Sie fallen für die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch an sowie für die Eintragung einer Grundschuld bei Finanzierung.

Kann man Kaufnebenkosten finanzieren?

Die meisten Banken erwarten, dass Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlt werden. Eine 110%-Finanzierung (Kaufpreis + Nebenkosten) ist möglich, aber selten und mit deutlich höheren Zinsen verbunden.

Wie kann man Kaufnebenkosten sparen?

Die Grunderwerbsteuer lässt sich nicht verhandeln. Maklerkosten können durch Privatverkäufe vermieden werden. Beim Notar gibt es keinen Verhandlungsspielraum, da die Gebühren gesetzlich geregelt sind. Der wichtigste Hebel: Kaufpreis verhandeln.

Wann werden die Kaufnebenkosten fällig?

Die Grunderwerbsteuer wird ca. 6-8 Wochen nach Beurkundung fällig. Notarkosten werden nach der Beurkundung in Rechnung gestellt. Maklergebühren sind mit Abschluss des Kaufvertrags fällig.

Sind Kaufnebenkosten bei jedem Immobilienkauf gleich?

Nein. Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland. Maklerkosten fallen nur an, wenn ein Makler beauftragt wurde. Notar- und Grundbuchkosten sind prozentual ähnlich, aber an den Kaufpreis gekoppelt.

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